“Unsere Lieblinks.”

Nachzucht Links

trennlinie

Andere tolle lieblinks

trennlinie

Links mit tipps rund um den retriever

Links zu freunden

trennlinie

LINKS ZU VEREINEN UND VERBÄNDEN

  • Deutscher Retriever Club e.V. (DRC) (www.drc.de)
  • Golden Retriever Club e.V. (GRC) (www.grc.de)
  • Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) (www.vdh.de)
  • Fédération Cynologique International (FCI) (www.fci.be)

“Unsere Buchempfehlungen.”

titel

  • Golden Retriever, Geschichte – Haltung – Ausbildung – Zucht
  • Unser Traumhund: Golden Retriever 
  • Engelchen und Bengelchen
  • Retrieverschule für Welpen
  • Trainingsbuch für Retriever
  • Apportierspiele Dummyarbeit
  • Das große Golden Retriever Buch
  • Das Rasse-Portrait Golden Retriever
  • Zwei Hunde, doppelte Freude
  • Kleine Welpenschule
  • Die drei Apporte
  • Enzo – die Kunst, ein Mensch zu sein
  • Mit Hunden sprechen
  • Unsere Hunde, gesund durch Homöopathie

Autor

  • Birgit Rabe, Dr. Susanne Bona
  • Konstantin Richter
  • Carsten Schröder
  • Norma Zvolsky
  • Norma Zvolsky
  • Lynn Hesel
  • Valerie Foss u.a.
  • Patricia Busch
  • Petra Fühmann, Iris Franzke
  • Beate & Gereon Ting
  • Tineke J. Antonisse-Zijda
  • Garth Stein
  • Jan Fennell
  • H.G. Wolff

“Retriever Geschichten.”

Am Weihnachtstag gingen viele Menschen noch einmal mit ihren Hunden auf die große Hundewiese, damit sie sich vor dem großen Fest noch einmal richtig austoben konnten.

Viele, viele Hunde trafen aufeinander und wuselten aufgeregt umher. War nicht heute ein ganz besonderer Tag? Sogar die kleinen Kläffer, die sonst oft mit den anderen zankten und auch die Jagdhunde waren ganz friedlich und hatten, wie auch Frauchen und Herrchen, glänzende Augen.

Die älteren Hunde kannten das schon vom letzten Jahr und flüsterten den anderen zu, dass heute noch das Christkind käme. Die anderen Hunde rätselten nun, wie viele Beine es wohl habe und woran man es erkennen könne. Die älteren Hunde wussten schließlich zu berichten, dass das Christkind mit vielen Geschenken käme und man es daran erkennen könne.

„Ob das Christkind auch Geschenke für die Hunde hätte?“, fragte ein junger Golden Retriever. „Na klar!“ war die prompte Antwort „Aber wäre es nicht nett, auch dem Christkind etwas zu schenken? Und wenn ja, was?“ Fragen über Fragen, und alle Hunde dachten nun angestrengt nach, womit man dem Christkind eine Freude machen kann.

Bald schon aber waren alle ziemlich traurig, weil sie noch nichts Schönes als Geschenk gefunden hatten. Stöckchen? Nein, die waren alle ganz nass und außerdem schon angeknabbert. Dummies? Nein, die brauchen ja die Hunde noch zum Arbeiten. Leckerlies, die man für schlechte Zeiten einmal vergraben hatte? Ja wo hatte man sie bloß vergraben?? Niemand hatte so wirklich eine gute Idee.

Aber fast alle Hunde sind lieber fröhlich und lassen sich ihren Tag durch weiteres Grübeln nicht vermiesen. Also wurde erst mal gespielt, z. B. Rasefimmel-Wettrennen – ein Super-Rundlauf immer im Kreis herum, gegenseitiges Bein-Schnappen und „Herrchen und Frauchen anspringen“. Alle ließen sich von der großen Freude anstecken und tobten eifrig mit. Sogar die Herrchen und Frauchen, die zuerst sauer waren, weil ihre Hunde sie umgeschubst hatten, machten mit, und alle lachten und freuten sich. Sie merkten, dass hier etwas ganz Besonderes im Gange war. So erklang auf dem großen Platz ein fröhliches Gebell und Lachen und Rufen, und alle vergaßen darüber die Zeit, bis es schließlich schon ganz dunkel wurde.

Da wurde es am Abendhimmel plötzlich strahlend hell, ein großer wunderschöner Stern ging auf, und alle blieben stehen und schauten gen Himmel. Es wurde mit einem Mal ganz still auf dem Platz, auch die kleinen Kaninchen riskierten einen Blick nach oben, und kein Jagdhund versuchte, sie zu erhaschen. Die Vöglein, die in den Büschen und Bäumen wohnen, hoben ihre Köpfchen, die sie zum Schlafen schon unter ihre Flügel gesteckt hatten, und waren ganz erstaunt, dass es zur Schlafenszeit so hell wurde und doch gleichzeitig so ruhig und friedlich war. Kein Laut war zu hören, jedenfalls kein irdischer – sondern ein Klingen und Singen, welches alle Ohren erfüllte. Und ganz plötzlich wussten alle Tiere und Menschen, dass das schönste Geschenk für das Christkind auch das einfachste ist:

Frieden- und Achtung vor allen Lebewesen Zuneigung, Freundlichkeit, liebe Worte und Gesten und Trost für alle, die es an diesem Tag nicht so gut haben.

Die Hunde, allen voran die Retriever, haben das ganz schnell begriffen: Sie haben sich für immer für die bedingungslose Liebe entschieden.

Einige von den Menschen aber hatten auch ein bisschen Angst, dass all die guten Vorsätze einzuhalten doch furchtbar schwer sein könnte. Aber auch sie wollten dem Christkind ein schönes Geschenk machen und mit ein bisschen guten Willen und ein klein wenig Mühe könnten all diese schönen Dinge doch auch möglich sein. Schließlich freuten sich alle, ein so gutes Geschenk gefunden zu haben, und gingen friedlich und fröhlich mit den guten Vorsätzen nach Hause. Der Stern strahlt noch immer, er wird auch ewig strahlen, doch werden ihn alle Menschen auch immer sehen und sich an diesen Tag erinnern? Und was ist mit denen, die nicht auf dem Platz waren? Ist auch in ihren Herzen Freude und Frieden? Wir sind ganz sicher: Wenn jeder ein wenig an sich arbeitet und seine Mitmenschen, seine Umwelt achtet und respektiert, sollte es uns allen gelingen, dieses Geschenk zu erfüllen und die Welt wird für alle lebenswert und wunderschön erhalten.

Wir wünschen Allen eine friedvolle und fröhliche Weihnachtszeit.

Eine wahre Geschichte, die verdeutlicht, warum man ausschließlich beim VDH-Züchter kaufen sollte!

 

Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestossen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche – wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süss, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Amen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süsses und braves Hundchen. Ich heisse jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbem, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen zu gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Ausserdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hiess es „genetisch“ und „nichts machen“. Ich möchte draussen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierart nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich… GottSeidank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestem auf einer grossen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

 

Lea © 1999 J. Ellis – bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

 

Was uns am Herzen liegt:

Wenn Ihr Euch auch für einen Retriever interessiert, wendet Euch doch bitte an die Welpenvermittlung des Deutschen Retrieverclub e.V.

Telefon: 0 56 65 – 17 34

E-Mail: DRC-Geschäftsstelle@t-online.de

Homepage: www.deutscher-retriever-club.de